Mit viel Liebe
zum Detail
Die Sanierung und der Umbau der Hofreite in der Giessener Strasse 3 in Hungen repräsentieren ein beeindruckendes Beispiel für handwerkliches Können und die Umsetzung einer visionären Gestaltung. Mit viel Liebe zum Detail, einem Fokus auf hochwertige Materialien und qualitativ herausragender Arbeit wurde dieser historische Ort in eine ansprechende und zeitgemäße Wohnumgebung transformiert.
Überzeugen Sie sich selbst über dieses wunderschöne entstandene Domizil, das Historie und Moderne gelungen vereint.
Auf dem innenstadtnah gelegenen Grundstück befanden sich vor Umbaubeginn ein strassenständiges Wohnhaus vom Beginn des 20. Jahrhunderts sowie eine große Scheune mit verschiedenen Nebengebäuden, ursprünglich als landwirtschaftlich genutzte Hofreite errichtet und mehrfach erweitert.
Das traufständige Wohnhaus war in einem dem Alter entsprechenden Zustand und in vielen Bereichen nicht fachgerecht saniert. Beheizung erfolgte über Öl-Einzelöfen, ein Bad war im OG nachträglich eingebaut worden. Das Dachgeschoss war bis auf zwei Giebelzimmer nicht ausgebaut.
Planung
Für den Umbau des Gebäudekomplexes wurden zusammen mit dem Eigentümer die wesentliche Ziele der Planung erarbeitet:
- Freistellung des ursprünglichen Scheunengebäudes durch Abbruch der hinteren Anbauten und der seitlichen Bauteile im Hof um eine ausreichende Belichtung herzustellen.
- In der Scheune 6 barrierefreie Wohnungen, Zielgruppe Senioren, im DG als Maisonette-Wohnungen, Belichtung hier durch Dachflächenfenster und Dacheinschnitte.
Barrierefreie Badplanung, Gemeinschaftsraum im EG
- Anbau einer Balkonanlage auf der Gartenseite, Nutzung Flachdach des Nebengebäudes nach Teilabbruch als Terrasse.
- Im Vorderhaus 3 Wohneinheiten mit Ausbau Dachgeschoss als Maisonettewohnung, Zwerchhaus strassenseitig als Wohnraumerweiterung und zur Fassadengliederung
- Abbruch Seitenflügel Vorderhaus, um hier Platz für eine hofseitige Balkonanlage zu schaffen
- Energetische Sanierung der Gebäude auf Neubauniveau, gemeinsame Hybrid-Heizungsanlage
- Hochwertige Garten- und Hofgestaltung
Umbau und Sanierung
Scheunengebäude
Nach den umfangreichen Abbrucharbeiten wurde zunächst die neue Fundamentierung und Bodenplatte eingebracht, wobei Teile der vorhandenen Bodenplatte mit verwendet wurden. Die tragenden Massivwände und die Massivdecken EG und OG wurden schrittweise so ausgeführt, dass gleichzeitig die tragende Holzkonstruktion der Scheune in diesem Bereich abgebaut werden konnte. Die Kappendecke des Stalls wurde erhalten.
Seniorenresidenz Hungen
in der Zeitung
Die Dacheindeckung wurde bei beiden Gebäuden komplett erneuert, wie auch alle Rinnen und Fallrohre. An der Scheune musste der 2. Rettungsweg nach HBO über die Dachfläche geführt werden. Die Wärmeversorgung erfolgt über die Hybridheizung im Seitenflügel mit Fussbodenheizung in der Scheune und Radiatorenheizung im Vorderhaus. Alle Wohnungen wurden mit Netzwerkverkabelung ausgeführt.
Erstes und zweites Obergeschoss sind über die Aufzugsanlage erschlossen, die Maisonette-Wohnungen im DG erhielten eine interne Stahl-Holztreppe.
Die Balkonanlagen wurden als verzinkte Stahlkonstruktionen erstellt, zum Teil farbig beschichtet. Beide Gebäude erhielten neue Holzfenster mit 3-fach Verglasung und Holzeingangstüren. Die Fassade Scheunengebäude wurde zum Hof mit saniertem Sichtfachwerk und verputztem Mauerwerk, hier mit Innendämmung ausgeführt, die restlichen Fassaden mit Vollwärmeschutz bzw. gedämmter Holzverschalung ausgeführt. Die Bodenbeläge sind mit Eicheparkett und Fliesen ausgestattet.
„Haupthaus“
Aufwendig renovierte Wohnungen
zum Wohlfühlen
Umbau und Sanierung
Vorderhaus
Am Vorderhaus wurde der vorhandene Aussenputz überarbeitet und die gemauerten Laibungen saniert. Das Bruchsteinmauerwerk Sockel wurde freigelegt. Zur Strasse wurde ein Zwerchhaus neu erstellt. Im Dachgeschoss wurde der vorhandene liegende Dachstuhl verstärkt und eine neue Kehlbalkenlage eingezogen, um die Kopfhöhe im Spitzboden zu vergrößern. Eine neue Gaupe auf der Hofseite ermöglicht den Zugang zum Balkon.
Die vorhandenen Holzbalkendecken erhielten einen schwimmenden Estrich, die Treppenhauswände eine Vorsatzschale, um den Schallschutz zu verbessern.
Die Galleriefläche im Spitzboden wird durch eine in den Raum integrierte Spindeltreppe erschlossen. Die vorhandene, mit Linoleum belegte Gebäudetreppe wurde komplett abgeschliffen und überarbeitet, die Holzverschalungen ausgebessert und neu lackiert.
Bei der Gestaltung des Innenhofes wurde das ursprünglich vorhandene Basaltpflaster wieder verwendet und neu verlegt. Die Stellplätze wurden mit Rasenpflaster, die Laufwege mit Betonverbundpflaster ausgeführt. Die Überdachung im Hof wurde saniert und erhalten. Die Grenzwand zum Nachbarn wurde saniert und teilweise holzverschalt.
Die Ausführung der Gartenanlage erfolgt mit organisch geführten Wegen und einem kleinen Platz im Zentrum. Die Bepflanzung wurde hochwertig ausgeführt.
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